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A'nF - Au Pair and Family Erfahrungsbericht

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Erfahrungsbericht von Christina F.
Vermittler/Organisation: A'nF - Au Pair and Family
Stadt: Ashford
Land: England
Zeitraum: August 2007 bis April 2008
Bewertungen:
Familie:  (1.3)
Arbeit/Aufgaben:  (2.3)
Betreuung:  (1.0)
Leben:  (1.0)
Durchschnittsbewertung:  (1.4)
Bericht:
Als ich den Entschluss gefasst habe, nach dem Abitur als Au Pair ins Ausland zu gehen, war es fuer mich erstmal wichtig, eine gute (und vor allem serioese) Agentur zu finden. Es dauerte nicht lange, und ich hatte AnF-Au Pair and Family im Internet gefunden. Schon bei meinem ersten Beratungsgespraech mit der Geschaftsfuehrerin Frau Strauss habe ich gemerkt, dass die Entscheidung fuer AnF absolut richtig war, da die Atmosphaere (wie der Name schon sagt) wunderbar familiaer war und ich wusste, dass ich bei allem auf die Unterstuetzung der Agentur zaehlen kann. Ich habe dann auch den Workshop der Agentur mitgemacht, in dem ich mit anderen zukuenftigen Au Pairs auf das grosse Abenteuer vorbereitet wurde. Dieser Workshop hat mir spaeter bei diversen Problemen geholfen und ich bin sehr froh, dass ich teilgenommen habe.
Meine Reise fuehrte mich dann nach Schottland, in einen Vorort von Edinburgh. Leider habe ich sehr schnell gemerkt, dass die Familie nicht ganz die richtige war. Die Mutter war alleinerziehend und hatte durchgehend schlechte Laune, was ich sehr schnell zu spueren bekommen habe. Zudem waren die Kinder wenig erzogen und ich hatte dann irgendwann auch keine Lust, staendig kleine Machtkaempfe (ohne die Unterstuetzung der Mutter) auszutragen. Schliesslich wurde ich nach einer Woche auch noch ganz alleine gelassen, da die Mutter verreisen musste. Gott sei Dank waren die Kinder in dieser Zeit im Internat, sonst waere ich komplett ueberfordert gewesen. In dieser Woche habe ich mich dann an den Computer gesetzt, um AnF eine e-mail zu schreiben und nach fuenf Minuten (wirklich!) klingelte das Telefon und Frau Strauss war dran. Sie hat sich sehr viel Zeit genommen, um sich meine Schwierigkeiten anzuhoeren und um mit mir die Vorgehensweise fuer den geplanten Gastfamilienwechsel zu besprechen. Es dauerte weitere fuenf Tage, und ich war in meiner neuen Gastfamilie in England angekommen. Die Entscheidung zu wechseln war absolut richtig. Meine neue Familie behandelt mich wie ein vollwertiges Familienmitglied und die drei Kinder sind wunderbar, genauso wie meine Gasteltern. Allerdings bringt der Au Pair Job auch so seine Nachteile. Vor allem in England ist er mit sehr viel Hausarbeit verbunden und man ist morgens mit aufraeumen und putzen beschaeftigt. Sobald man aber eine gewisse Routine hat, geht einem der taegliche Hausputz leicht von der Hand. Meine Gasteltern legen ausserdem sehr viel Wert darauf, dass die Kinder ihre Zimmer selbst aufraeumen und ein wenig im Haushalt mithelfen. Somit wird mir dann die Arbeit erleichtert.
Zwischendurch kommt dann auch immer mal wieder Heimweh auf, was einem das Leben schwer macht. Allerdings hilft mir hier sowohl der Workshop als auch der regelmaessige Kontakt zu AnF, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bevor sich meine Au Pair Zeit dem Ende neigt, geh ich noch mit meiner Gastfamilie Ski fahren, was sicher sehr lustig wird.
Alles in allem muss ich sagen, dass meine Au Pair Zeit ein Abenteuer mit vielen Hoehen und Tiefen war und mir der Abschied sicher schwer fallen wird. Auf jeden fall lernt man als Au Pair viel uber sich selbst und mit der richtigen Gastfamilie und Agentur wird es ein unvergessliches Erlebnis!

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