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AIFS Erfahrungsbericht

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Erfahrungsbericht von Karin G.
Vermittler/Organisation: AIFS
Stadt: Hampton
Land: USA
Zeitraum: August 2006 bis August 2007
Bewertungen:
Familie:  (1.0)
Arbeit/Aufgaben:  (2.0)
Betreuung:  (1.0)
Leben:  (1.3)
Durchschnittsbewertung:  (1.3)
Fotos:
Bericht:
Als Au Pair-Mädchen ein Jahr in den USA gelebt
Karin Geisendörfer aus Meppen: Eine einmalige Chance

Die 19-jährige Meppenerin Karin Geisendörfer zog es nach dem Abitur im vergangenen Jahr in die weite Welt. Ein Jahr lebte sie bei einer amerikanischen Familie als Au Pair-Mädchen. Wieder in ihrer emsländischen Heimat zurück¬gekehrt berichtet sie jetzt im EL-Kurier über ihre Auslandser-
Karin Geisendörfer informierte und bewarb sich bereits ein Jahr vor dem Abitur bei ei¬ner entsprechenden Au Pair-Organisation. Sie sagt: „Meine Wahl fiel auf Au Pair in Ameri¬ca." Nach einem Vorstellungsgespräch auf Englisch und den üblichen Anmeldeformalitäten sei die Entscheidung sehr schnell gefallen. Mit einem Gratis-Flug ging es im vergan¬genen August von Amsterdam nach Connecticut, wo die Abi¬turientin drei Tage auf den so genannten Orientierungstagen verbrachte.
Geisendörfer: „Hier fanden sich Mädchen aus aller Welt ein und wir hatten alle dasselbe vor - ein Jahr Au Pair."
Nach einer abenteuerlichen Reise nach Hampton, Virginia lernte die Meppenerin ihre Gastfamilie kennen. „Die Kin¬der waren noch süßer als auf den Fotos und das Haus war rie¬sig groß", schwärmt sie. Den zweijährigen Luke und die vier¬jährige Tess schloss sie sofort in ihr Herz. Den Au Pair-Alltag lernte sie bald kennen. Beson¬ders fiel ihr der hektische Lebe¬nsstil und die Gewohnheiten von amerikanischen Familie auf. „Einen normalen täglichen Ablauf gab es während meines ganzen Jahres nicht", erzählt sie.
„Morgens hieß es, Kinder an¬ziehen, Frühstück machen und dann war ein hektisches aus-dem-Haus-zur-Schule-kom-men angesagt." Tess ging jeden Tag zur Schule, während der zweijährige Luke an zwei Vor¬mittagen in der Woche in der Obhut des Au Pair-Mädchens blieb. Neben der Kinderbetreu¬ung gab es für Karin Geisendör¬fer genug zu tun. Sie zählt auf: „Kinderzimmer und Küche auf¬räumen und Mittagessen ko¬chen." Regelmäßig um 12 Uhr holte sie die Kinder von der Schule und vom Kindergarten ab.
Ihre Freizeit begann täglich um 17.30 Uhr. „Da war ich im¬mer ganz schön froh, meinen Interessen nachgehen zu kön¬nen, mich mit Bekannten zu treffen oder mich einfach mal im Fitnessstudio auszupo¬wern." Trotz der vielen Arbeit sieht sie ihren Au Pair-Aufenthalt allerdings auch als einma¬lige Chance. Sie bekam viel von den Vereinigten Staaten zu se¬hen und reiste nach Hawaii, Los Angeles, Boston, Washington DC, New York, Philadelphia und San Francisco. Geisendörfer: „Die Eindrücke, die ich ge¬sammelt habe, waren einzigartig und überwältigend."

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