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Statistik, 17.05.2012 203 Länder, 3062 Städte 376 Agenturen & Anbieter 5079 Angebote, 367 Erfahrungsberichte |
| Erfahrungsbericht von Monique K. | ||
| Arbeit/Aufgabentitel: | Namibia: HIV/AIDS | |
| Stadt: | Ondangwa | |
| Land: | Namibia | |
| Vermittler/Organisation: | HUMANA People to People Dtld e.V. | |
| Zeitraum: | Juli 2006 bis Oktober 2007 | |
| Bewertungen: | ||
| Arbeitsinhalte: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() (1.0) |
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| Arbeitsbedingungen: | ![]() ![]() ![]() ![]() (2.0) |
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| Leben: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() (1.0) |
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| Bezahlung: | ![]() ![]() ![]() (3.0) |
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| Nutzen/Fun: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Durchschnittsbewertung: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Bericht: |
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Meine Zeit als Development Instructor bei Humana People to People Mein Name ist Monique K., ich bin 26 Jahre alt und von Beruf Sozialpädagogin. Nach meinem Studium hatte ich mich entschlossen für einige Zeit ins Ausland zu gehen. Schon lange hatte ich den Wunsch nach Afrika zu gehen und mit dem Freiwilligenprogramm von Humana People to People konnte ich diesen verwirklichen. Im Juli 2006 habe ich das Programm in Holsted, Dänemark begonnen. Die ersten 6 Monate bestanden aus Vorbereitung auf das Leben und die Arbeit in Afrika. Mein Team bestand aus 10 anderen Leuten aus verschiedenen europäischen Ländern. Während meiner Vorbereitungszeit lebte ich noch mit zwei anderen Development Instructor Teams zusammen. So waren wir meistens zwischen 17 und 25 Leuten plus Lehrer und Leitung an der Schule. Ich möchte nicht verheimlichen dass die ersten 6 Monate anstrengend und stressig waren, mit vielen Höhen und Tiefen aber vor allem auch mit Spaß, neuen Situation und interessanten Begegnungen und Erfahrungen verbunden. Schnell musste ich mich darauf einstellen, dass jede Woche anders ist als die vorigen. Wir hatten Wochen, die nur aus Vorträgen und Eigenstudien bestanden, dann hatten wir Themenwochen (z.B. HIV/AIDS-Woche) wo wir die verschiedensten praktischen Aufgaben hatten, dann hatten wir Aktionswochen wo wir zusammen mit anderen Development Instructoren von anderen Schulen Events vorbereitet und durchgeführt haben (z.B. olympische Sommerspiele oder das Neujahrkonzert) und es gab auch die Fundraising Wochen, wo wir Geld für das Programm und die Reise verdient haben. Am meisten habe ich während der ersten 6 Monate die Aktionswochen genossen, dort hatte ich die Chance andere Leute kennen zu lernen und praktisch tätig zu sein. Im Allgemeinen mochte ich das Zusammenleben mit anderen jungen und älteren Leuten aus verschieden Ländern sehr und das sich gemeinsam auf die Arbeit in Afrika vorzubereiten. Im Januar 2007 war es dann endlich soweit ich konnte mit meinem Teamkollegen meine Reise nach Namibia beginnen. In Namibia arbeitete ich im HIV/AIDS Projekt „Total Control of the Epidemic“, kurz TCE. Während der 6 Monate dort lebte ich zu unterschiedlichen Zeiten mit einer Südkoreanerin, einer Namibianerin, einem Kenianer, einer Deutschen und einem Holländer zusammen. Wir hatten ein kleinen schönes Haus in einem kleinen Ort im äußersten Norden. Zu meinen Aufgaben in TCE gehörten u.a. Field Visits, welche ich sehr mochte. Bei diesen habe ich zusammen mit Kollegen Haushalte besucht und mit den Leuten über HIV, HIV Tests, AIDS etc. gesprochen. Ein großer Teil meiner Arbeit bestand aber auch aus der Weiter- und Ausbildung meiner Mitarbeiter. Ich habe Vorträge für sie gemacht, workshops geleitet, Tests kontrolliert und vieles mehr. Auch wenn ich behaupte meinen Kollegen schon einiges beigebracht zu haben, haben auch sie mir viel gelernt. Durch sie und meine Freunde und Nachbarn dort hatte ich die Möglichkeit das Leben mal von der anderen Seite kennen zu lernen, zu erleben wie es ist wenn man nur wenig oder keinen Luxus hat und trotzdem noch glücklich sein kann und das Leben genießen. Ich fand persönlich für mich auch die Erfahrung interessant, wie es ist zu der Minderheit zu gehören und Ausländer zu sein, in Europa hätte ich das so nie erleben können. Natürlich gab es auch Situationen und Tage an denen ich mich lieber wo anders gewünscht hätte, aber ich kann mit Sicherheit behaupten, dass es die wohl beste Zeit meines Lebens war. Ich habe so viele nette Menschen kennen gelernt, konnte in einem wunderschönen Land leben, hatte die Möglichkeit eine andere Kultur näher kennen zu lernen und dabei noch etwas Gutes zu tun. Im Juli 2007 bin ich zurück nach Dänemark gekehrt, um dort meine Auswertung zu machen. Während der Zeit habe ich auch viele Vorträge für neue Development Instructors gegeben, um ihnen bei der Vorbereitung zu helfen. Für mich war insbesondere die erste Zeit sehr wichtig mich mit anderen Development Instructoren zu treffen und unsere gesammelten Erfahrungen auszutauschen. Mit meinen Freunden und Familie hätte ich die Zeit so nie auswerten können. Während dieser Zeit hatte ich auch die Chance mit Humana für 5 Wochen nach Indien zu gehen. Dort befindet sich auch eine Schule für Development Instructoren und mehrere Entwicklungsprojekte. In der Schule dort habe ich zusammen mit einem Teamkollegen einige Kurse gegeben und Englisch unterrichtet. Außerdem haben wir einige Projekte besucht. Die Zeit in Indien war wiederum völlig anders als Afrika und Europa aber sehr schön und interessant. Im September 2007 war mein Freiwilligenprogramm bei Humana beendet. Ich muss sagen, die Zeit war nicht immer einfach, meist sehr stressig aber das Beste wozu ich mich entscheiden konnte. Ich kann nur jedem Raten mal ins Ausland zu gehen, andere Kulturen kennen zu lernen und ein anderes Leben zu führen. Monique K. |
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