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Kinderheim mit behinderten Kindern Erfahrungsbericht

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Erfahrungsbericht von Corinna W.
Arbeit/Aufgabentitel: Kinderheim mit behinderten Kindern
Stadt: Cusco
Land: Peru
Vermittler/Organisation: PRAKTIKAWELTEN - Freiwilligenarbeit, Work & Travel und Praktika weltweit
Zeitraum: Juli 2008 bis August 2008
Bewertungen:
Arbeitsinhalte:  (1.3)
Arbeitsbedingungen:  (1.3)
Leben:  (1.0)
Bezahlung:  (1.7)
Nutzen/Fun:  (1.3)
Durchschnittsbewertung:  (1.3)
Bericht:
Ich hatte gerade mein Studium beendet und wollte einfach mal raus in die große weite Welt, neue Leute kennen lernen, neue Erfahrungen machen, eine andere Kultur und ein anderes Land erkunden.

Ich habe im Kinderheim bei der Betreuung der behinderten Mädchen zwischen 4 und 17 Jahren geholfen. Zusammen mit einer anderen Teilnehmerin von Praktikawelten habe ich den größeren Mädchen meist zunächst mit den Hausaufgaben geholfen. Da die Kinder zum Teil geistig behindert waren hat das mehr oder weniger viel Zeit in Anspruch genommen. Danach ging's auch mit den kleineren raus in den Garten zum Spielen ehe wir die Kinder wieder rein begleiteten, ihnen beim Händewaschen geholfen haben und dann beim Essen. Anschließend war wieder Zeit um mit den Mädchen zu spielen. Die Kinder waren sehr lieb und sind sofort auf einen zu gekommen. Deshalb hat die Arbeit viel Spaß gemacht auch wenn es ein anstrengendes Projekt sein kann. Vor allem aber wenn man merkt, wie eines der Kinder, das anfangs noch etwas verschlossen war und abwesend wirkte plötzlich durch die Zuwendung, die es erfährt anfängt aufzublühen, entschädigt das für viel Mühe.

Da es sich in meinem Projekt um behinderte Kinder gehandelt hat, habe ich gelernt geduldiger zu sein und die kleinen Fortschritte zu würdigen. Die Kinder und auch die Betreuer waren neugierig auf uns und unser Land und ich glaube auch dankbar für die geringe Hilfe, die wir ihnen bieten konnten.

Abends hab ich mich mit Freunden getroffen, zu Hause, in Kneipen, Restaurants, Diskos. Gemeinsam haben wir gekocht, gegessen, getrunken, geredet, gefeiert, getanzt, Filme geschaut, gelacht...An den Wochenenden war ich kaum in Cusco, da ich mir die Umgebung und andere Orte in Peru anschauen wollte.

Ich fand die Informationen und die Vorbereitung, die ich vorab bekommen habe sehr umfangreich und hilfreich. Ich habe mich bestens aufgehoben und unterstützt gefühlt. Die Betreuung vor Ort war auch super!

Ich würde sagen es war so weit die beste Entscheidung meines Lebens nach Peru zu gehen und mich auf ein ganz neues Land, eine andere Kultur und all die Menschen aus aller Welt, die mir über den Weg gelaufen sind, einzulassen.
Ich denke so eine Reise hinterlässt bei jedem einen bleibenden Eindruck und lehrt einen viel über sich selbst. Man lernt gewisse Dinge aus dem eigenen Land mehr schätzen, würde aber gerne auch andere Dinge aus dem fremden Land für sein eigenes Leben zu Hause übernehmen. In jedem Fall wird man offener! Ich hab nicht nur viel über Peru gelernt, sondern auch über andere Länder aus denen mir Menschen begegnet sind.

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