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Statistik, 17.05.2012
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Sozialer Dienst / Schule Erfahrungsbericht

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Erfahrungsbericht von Esther K.
Arbeit/Aufgabentitel: Sozialer Dienst / Schule
Stadt: Kapstadt
Land: Südafrika
Vermittler/Organisation: PRAKTIKAWELTEN - Praktika & Freiwilligenarbeit weltweit
Zeitraum: Juli 2007 bis Oktober 2007
Bewertungen:
Arbeitsinhalte:  (1.3)
Arbeitsbedingungen:  (1.3)
Leben:  (2.0)
Bezahlung:  (1.0)
Nutzen/Fun:  (1.0)
Durchschnittsbewertung:  (1.3)
Bericht:
Mein Aufenthalt in Südafrika hat mir sehr gut gefallen. Die neuen Erfahrungen, die ich sammeln durfte, haben mich sehr stark weitergebracht. Ich durfte erfahren, wie sich die Welt in Südafrika \"dreht\", nämlich sehr viel langsamer als bei uns.
Morgens sind wir immer gemeinsam in das Township gefahren und haben dort die aktuell anstehenden Aufgaben verteilt. Anschließend haben die Kinder zwischen 2 und 5 Jahren abgeholt und in eine große Sporthalle gebracht. Dort haben wir mit ihnen gespielt, gesungen, getanzt, englische Begriffe gelernt, Obst gegessen, Zähne geputzt, etc. Danach haben wir uns bei verschiedenen Aktivitäten (nach Wahl) beteiligen können. Beispielsweise konnten wir bei Computerkursen für Jugendliche geben, oder bei der Betreuung und Begleitung einer Sing- und Tanzgruppe mitwirken.
Die Mitarbeiter von Praktikawelten konnten mir stets bei all meinen Belangen und Fragen helfen. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Auch die Betreuung in Südafrika war super! Die Betreuer vor Ort waren immer greifbar und haben uns den Aufenthalt in der fremden Kultur und Umgebung sehr erleichtert. All die wichtigen Informationen zu den Menschen und ihrer Kultur haben wir erhalten und die für uns wichtigen Gebäude (wie Banken, Supermärkte, Ärzte...) und Institutionen in der Stadt wurden uns bei einer Rundfahrt präsentiert und gezeigt. Auch was Sicherheitsaspekte betrifft, hat man einen guten einführenden Überblick erhalten.
Unter der Woche gibt es viele Möglichkeiten, es sich nach dem anstrengenden und auch teilweise sehr belastenden Arbeiten gut gehen zu lassen. Es gibt viele schöne Cafés und Restaurants, in denen man gut und günstig essen und klönen kann.
Mit den anderen Freiwilligen von Praktikawelten, dem Land, der anderen Kultur und den Einheimischen bin ich sehr gut zurechtgekommen. Die Gemeinschaft mit ihnen hat mein Leben und meine Einstellung zu meinen Mitmenschen sehr positiv beeinflusst. Die Menschen in den Townships sind sehr, sehr arm und leben teilweise am Existenzminimum und trotzdem sind sie unglaublich freundlich und zuvorkommend.
Meine Tipps für euch: Lasst euch auf das ein, was auf euch zukommt und versucht euch für all das zu öffnen, was euch \"entgegengestreckt\" wird. Versucht die \"deutsche\" Perspektive abzulegen und euch nicht durch die Langsamkeit der dortigen Prozesse ärgern zu lassen. Erkennt sie als Gelassenheit, nehmt sie in euch auf und bringt sie mit nach Hause!\"

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