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Statistik, 17.05.2012 203 Länder, 3062 Städte 376 Agenturen & Anbieter 5079 Angebote, 367 Erfahrungsberichte |
| Erfahrungsbericht von Antje E. | ||
| Unternehmen: | Advantage Partnership | |
| Stadt: | Sydney | |
| Land: | Australien | |
| Branche: | Management, Verwaltung & Büro | |
| Unternehmensbereich: | Recruiting Unternehmen - Management | |
| Vermittler/Organisation: | ||
| Zeitraum: | August 2003 bis Oktober 2003 | |
| Bewertungen: | ||
| Aufgaben/Inhalte: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() (1.0) |
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| Arbeitsklima: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Leben: | ![]() ![]() ![]() ![]() (2.0) |
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| Bezahlung: | (6.0) |
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| Nutzen/Referenz: | ![]() ![]() ![]() ![]() (2.0) |
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| Durchschnittsbewertung: | ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Bericht: |
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Ein typischer Arbeitstag: Angefangen habe ich mit simpler Dateneingabe, Kennenlernen der Datenbank und der Suche nach bestimmten Kandidaten mit entsprechenden Faehigkeiten oder Erfahrungen. Spaeter wurde ich mit dem SetUp einer neuen Datenbank basierend auf Microsoft Access beauftragt. Als ich nach 2-3 Tagen alleiniger Programmierarbeit mir anfing Sorgen zu machen, ob mich das weiterbringt, wurde das hier ohne mein Zutun schnell erkannt und ich wurde mit einem Telefonjob betraut, vor dem mir echt graute. Das schlimmste war, dass ich gleich mit Kaltacquise beginnen musste und das Hotel Intercontinental (den Human Resource Manager dieses 5-Sterne-Hotels) anrufen, ihm die Vorteile der Zusammenarbeit mit Advantage Partnership schmackhaft machen musste und ein Treffen mit meinem Chef erzielen sollte. Was mir kurioser Weise (alle waren ueberrascht, besonders ich) spontan gelungen ist. Zum Dank (oder warum auch immer) sollte ich dann am naechsten Tg zu diesem Termin mitkommen, konnte gluecklicherweise sogar ein paar wichtige Fragen stellen, habe aber nur die Haelfte des ganzen Gespraeches verstanden – niemand hats gemerkt, da ich sehr interessiert und wissend gucken kann ;-). Nach diesem Termin war ich also mit meinem ersten Projekt beauftragt: mit diesem Mann in Kontakt bleiben, potentielle Kandidaten/ Arbeitnehmer aus unserer Datenbank finden, deren Lebenslaeufe bearbeiten, diese anrufen und fragen, ob sie an der jeweiligen Position interessiert sind und falls ja deren Resume an HRM schicken. Im Falle einer positiven Auswahl von seitens des HR Managers soll ich dann ein gemeinsames Vorstellungsgespraech organisieren und dabei auch teilnehmen (wahrscheinlich mit meinem Chef zusammen). Gestern war ich mit bei einem Termin mit dem HRM von Samsung, der in diesem abgeworben werden sollte, was meinem Boss auch recht gut gelang... unheimlich interessante Persoenlichkeit und Gespraech. Danach musste ich leider seinen 10-Seiten-langen Lebenslauf in unsere Datenbank eingeben, was nur halb so viel Spass gemacht hat. Aber ich haeb gleich mal einen Eindruck bekommen, wie ein wirklich professioneller Lebenslauf aussieht und was man so machen kann oder muss um so eine Stelle zu bekommen, was meinem obersten Traum entspricht. Zusammenfassend kann ich die Arbeit hier als sehr abwechslungsreich beschreiben. In Ergaenzung zu den oben beschriebenen Taetigkeiten erledige ich manchmal Behoerdengaenge (z.B. erledigen wir auch fuer manche Unternehmen Visa-angelegenheiten und ich gehe sehr gerne zum Immigrationsbuero und streite mich mit denen, das liegt in meiner deutschen Kultur) oder arbeite neue „work experience“ Leute ein, schreibe nebenbei Artikel ueber interkulturelle Unterschiede oder Zusammenarbeit fuer die Unternehmenszeitung, helfe beim Design der Unternehmensanzeige/-werbung und muss leider mithelfen, Werbesprueche bzw. „interessante“ Kandidatenanpreisungen zu entwickeln, was mir echt schwerfaellt, weil die Japaner (die unsere Zielgruppe sind) ganz andere Dinge interessant finden als wir. Der Umgang mit mir als Praktikantin aus Deutschland: Es gibt es sehr viele „work experience“ Leute (anfangs 9, zur Zeit nur 4): aus verschiedenen Laendern (gluecklicherweise keine Deutschen, fast nur Asiaten, mit denen man aber super zusammen arbeiten kann und die sehr gleucklich sind, wenn man Ihnen hilft) Die meisten sind hier um ihre Computer / Anwendungssoftware-faehigkeiten zu verbessern, was mir hier eine Art Expertenrolle verschafft und mir als einzige die Moeglichkeit gibt, das wirkliche Rekrutinggeschaeft kennenzulernen. Die 4 Festangestellten sind ebenfalls super nett und immer sehr hilfsbereit. Mein Boss – ein Japaner – ist mit seinem Festangestellten wohl sehr sehr streng und mehr und mehr versucht er auch mich zu fordern, was mir jedoch nicht so unangenehm ist wie allen anderen, da ich ein bisschen Druck und Stress brauche, um motiviert und ja nicht gelangweilt zu bleiben. Mal sehen, wie ich in einem Monat darueber denke. Nutzen des Praktikums: Nach noch nicht einmal 3 Wochen Praktikum kann ich mittlerweile fast alles sehr gut verstehen. Ausserdem bin ich sehr viel selbstbewusster am Telefon geworden, was natuerlich auch auf die Routine zurueckzufuehren ist. Ausserdem habe ich bereits sehr viele Emails und formelle Briefe schreiben muessen, die natuerlich immer nochmal gegengelesen und IMMER korrigiert werden, wobei ich natuerlich sehr viele sprachliche Feinheiten mit bekomme, die ja gerade im geschaeft sehr wichtig sind. Ausserdem muss ich an dieser Stelle erwaehnen, dass ich mehr und mehr lerne und lernen muss, den richtigen Ton und eine viel persoenlichere Schreibweise anzuwenden. Was viel schwerer ist, als ich dachte. (ich dachte immer, ich waere super nett und hoeflich – leider bin ich fuer die Aussies immer noch zu formell, besonders wenn es ums Geschaeft geht) Agentur: GLS Sprachenzentrum |
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