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Imperial College London Erfahrungsbericht

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Erfahrungsbericht von Moritz G.
Hochschule: Imperial College London
Stadt: London
Land: England
Studiengang: diverse
Studienart: Semester
Vermittler/Organisation: College-Contact.com
Zeitraum: September 2002 bis Juni 2003
Bewertungen:
Studieninhalte:  (1.7)
Studienbedingungen:  (2.3)
Leben:  (1.0)
Fun:  (1.0)
Kosten:  (3.0)
Nutzen/Referenz:  (1.3)
Durchschnittsbewertung:  (1.7)
Bericht:
Das Imperial College London ist keine ganze Universität, sondern bietet nur "Scince, Technology and Medcine" an. In diesen Gebieten liegt es aber in der Qualität des Studiums nach Bewertungen der staatlichen Untersuchungskomission auf einer Höhe mit Oxford und Cambidge. Dieses wird jedem Neuen hier auch mindestens eine dutzend Mal erzählt. Die Anforderungen mögen im englischen Vergleich hoch sein (Engländer sind ja auch früher mit der Schule fertig), aber wer in Deutschland ein Vordiplom erreicht hat, wird hier ohne großen Aufwand mithalten. Alles Organisatorische (Anmeldung usw.) ist hier einfacher als an deutschen Hochschulen. Die Professoren machen durchweg gute Vorlesungen. In Physik habe ich als Austauschstudent die Freiheit alles zu machen, was ich möchte. Ich weiß aber das andere Fachbereiche wenioger offen sind. Ein Biotechnologe z.B. (der zu HAuse zur Biologie gehört) konnte hier nur Praktika für Biologen machen, die ihm zu Hause nicht weiter helfen. Optisch ist das College häßlich, die meisten Gebäude sind aus den 60' Jahren. Der Hauptcampus (alles außer Medizin und Agrartechnik) liegt in Sotuh Kensington, 30 min zu Fuß vom Zentrum Londons entfernt.

London- Nun London ist die Hauptstadt, und die Attraktionen hier sind so bekannt, dass ich sie wohl kaum nennen muß - Buckingham Palace, Tower, Big Ben, Madame Tussauds,... London hat das ausgedehnteste NAchtleben in England und es gibt sicher keine Musikrichtung, die es hier nciht gibt. Allerding ist London natürlich auch so groß, dass man danch suchen muß :-) 3 min zu Fuß vom Campus liegen 3 der 4 wichtigsten Museen von Großbritannein - alle von Weltruf (National History, Scince, Victoria&Albert; überall Eintritt frei). Wer seine Zeit in London nciht auch für ausgedehnetes Sightseeing nutzt, ist selber schuld (ein Jahr reicht allerding meiner Erfahrung nach nicht für Alles). Allerings wäre es unfair zu verschweigen, dass in London das Preisniveau merkbar höher ist als sonst in England.
London ist keine Studentenstadt, dennoch gibt es hier mehr Leben an der Uni als in Deutschland. Kernstück aller Aktivitäten ist die union - eien Mischung aus Studentenwerk und Asta, für die es in Deutschland kein richitges Äquvalent gibt. Discos gibt es mehrmal die Woche, eine besondere Stärke sind aber die vielen Clubs & Societies, die stark finanziell unterstützt werden und daher sehr gutes Equipment für sehr günstige Beiträge bieten. über 250 Clubs bieten Alles von Bogenschießen. über Tauchen bis Caven, von Diskutieren über Clubbing zu Origami.

Die Wohnheime hier sind alt und relativ teuer (~ 90 Pfund/Woche) im Verlgeich zu anderen Unis in England, dafür liegen sie im Stadtzentrum von London, trotzdem immer noch deutlich billiger als private Miete. Wählt nicht "catered". Die Essensqualität des einzigen Wohnheimes, in dem es Essen gibt (nur abends in der Woche) ist ihr Geld nicht wert. Wer nicht kochen will, sollte lieber die ungleich besseren Angebote in der Mensa nutzen.

Jedem gefällt ein Jahr im Ausland - auch mir. Wesentlich dabei sind nicht die Studienergabnisse, sondern die Erfahrungen und Kontakte. (Ich habe das auch anders gesehen bevor ich hierherkam). Überladet Euch nicht mit Arbeit, sondern nutzt die Zeit, andere Studenten kennenzulernen!

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