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Statistik, 17.05.2012 203 Länder, 3062 Städte 376 Agenturen & Anbieter 5079 Angebote, 367 Erfahrungsberichte |
| Erfahrungsbericht von Frank B. | ||
| Hochschule: | Charles H. Lundquist College of Business | |
| Stadt: | Eugene | |
| Land: | USA | |
| Studiengang: | diverse | |
| Studienart: | Semester | |
| Vermittler/Organisation: | College-Contact.com | |
| Zeitraum: | März 2001 bis Januar 2002 | |
| Bewertungen: | ||
| Studieninhalte: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() (1.0) |
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| Studienbedingungen: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Leben: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Fun: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() (1.0) |
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| Kosten: | ![]() ![]() ![]() ![]() (2.0) |
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| Nutzen/Referenz: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Durchschnittsbewertung: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Bericht: |
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Studieren am Lundquist College of Business: Die University of Oregon ist genauso bürokratisch wie eine deutsche Uni, in manchen Belangen sogar extremer. Dafür sind hier v.a. in der Verwaltung und im Auslandsamt sehr nett und hilfsbereit. Die Organisation in der Business School ist sehr chaotisch, es ist oft nicht ganz klar, welche Vorlesungen nun eigentlich schlussendlich angeboten werden und der Marketing Lehrstuhl ist da ein besonders trauriges Beispiel. Einst Aushängeschild der Business School ist das Marketing Department und der Warsaw Sportsmarketing Center eine verkümmerte Gruppe von restlichem Lehrpersonal, was ziemlich demotiviert ist und im Clinch mit dem Dekan der Business Fakultät liegt. Für Leute, die hier nur des Marketing wegens herkommen wollen, sei dies als Warnung gesagt, denn es könnte etwas enttäuschend sein, sich hier in Marketing vertiefen zu wollen. Hervorragend organisiert sind hier das Accounting und das Finance Department und das Management (Orga, Perso, Strategien) Department ist so ganz ok, nur der Leiter etwas zu sehr von sich überzeugt. Der Master of Accounting Studiengang ist im Gegensatz zum MBA Studiengang klar und übersichtlich gegliedert und vor allem sehr gut funktionierend organisiert. Wir Accounting Studenten studieren in einer kleinen Klasse von 25 Studenten und haben eine gute Atmosphäre in unseren Kursen und Teams. Accounting Master Kandidaten beschaeftigen sich hier in ihren 45 Credits (Jahreswochenstunden) zu 30 Credits mit Dingen wie Bilanzierung, Controlling, Berichtswesen, Entscheidungsorientiertem Rechnungswesen, Steuern, Business Etiquette, Strategieorientierter Kosten- und Leistungsrechnung usw. und zu 15 Credits mit Strategischem Management, Planung, Change Management (BSC...), Unternehmensführung, Marketing usw. (je nach Wahl). Man kann damit ohne Probleme als deutscher BWL Student sein Planungs-, Controlling- und ABWL-Seminar abarbeiten und sich in Deutschland anerkennen lassen. Eugene ist eine sehr nette und auch recht hübsche Studentenstadt, ideal gelegen, nicht zu weit von Portland weg (2 Stunden) und nicht zu weit von San Francisco (7 bis 8 Stunden). Die herrliche Küste ist etwa 100km weg (in Florence) und die Skiberge zwischen 1,5 und 3 Stunden. In den Moorgebieten des Willamette River gibt es tolle leicht getorfte und unterschotterte Joggingwege auf denen man sehr gelenkschonend Laufen gehen kann und nicht wie auf den deutschen Rindenmulch Joggingwegen, die ich von der Bundeswehr kannte, mit Gelenkverletzungen durch Umknicken rechnen muss. Der Campus in Eugene ist sehr schön und erinnert ein bisschen an altehrwürdige englische Hochschulen. Alles ist grün, ein riesiger Park und die Gebäude überwiegend alte historische Bauten. Dennoch gibt es auch schöne Neubauten, wie die Willamette Hall der Physiker oder die Oregon Hall der Verwaltung. Die Business School leistet sich auch einen $40 Millionen Neubau zwischen ihre beiden historischen Bauten. An Geld mangelt es an dieser Uni eigentlich nicht. Die Uni ist der Mittelpunkt der Stadt und der Hauptarbeitgeber. Alles lebt für die Uni und die Oregon Ducks. Da Eugene die älteste und erste (und auch beste) Hochschule Oregons besitzt, fühlt sich Eugene als so etwas wie die heimliche Hauptstadt des Bundesstaates. Zumindest ist es das geistige und intellektuelle Zentrum Oregons. Ich habe noch vergessen, über Oregon Wine zu sprechen. Dieser ist hervorragend, v.a. der Weiße, aber auch teuer. Unter 5 oder 6 Dollar gibt es nichts und die wirklich guten kosten schon 10 Dollar aufwärts pro Flasche. In einem deutschen Weinbuch habe ich mal gelesen, dass Oregon Wine billiger wäre als der California Wine, das stimmt aber nicht. Hier bekommt man sehr guten kalifornischen Wein, der deutlich günstiger ist als der Oregon Wine. Der Weißwein scheint das feuchte und kühle Klima in Oregon sehr zu mögen, denn er ist deutlich besser als der aus dem Napa Valley bei San Francisco. Eugene ist sehr übersichtlich und es ist nicht schwer, sich hier zurechtzufinden. Es ist aber auch alles vorhanden, was man braucht und es gibt alle nötigen Einrichtungen, Hunderte Fachärzte und zwei große Kliniken, genügend Supermärkte und Geschäfte drei oder vier große Malls. Auch die Bars sind hier viel cooler und besser als in Portland, dafür gibt es aber keine richtige Disco hier. Das Recreation Center der Uni (Sportpalast) sucht seines Gleichen in Deutschland und das Hayward Field sichert Leichtathleten gute und leicht zugängliche Trainingsmöglichkeiten. Allerdings gibt es hier keine allgemein zugänglichen Sportvereine, nur die Uni-Teams, die aber nur auf Leistungssport ausgerichtet sind und nur (talentierten) Undergraduates offen stehen. Im Recreation Center können Studenten der UfO kostenlos (ist bei den Fees dabei) Krafttraining machen, Laufen, Schwimmen, Klettern, Basketball, Volleyball, Tennis, Fußball (Soccer) ... spielen und auch im Rahmen von Sportkursen Judo und Karate machen. Der Raft auf dem Deschuttes River in den Cascades Mountains war ein tolles Erlebnis und hat uns das Lebensgefühl der Oregonians näher gebracht: Oregonians sind Outdoor Liebhaber und bei jedem Wind und Wetter auf ihren Flüssen und in ihren Bergen unterwegs! Die Unterkunft in Portland war sehr gut, wir waren in einem Studentenwohnheim, dass einem Hotel ähnelt (Ondine Hall) untergebracht. Einige meiner Vorgänger hatten die Orientation in Portland als Urlaub beschrieben und waren froh gewesen, diese „Zeit der Erholung vor dem stressigen Term“ noch gehabt zu haben. Dem kann ich mich nicht ganz anschließen. Die Orientation war alles andere als ein Urlaub, was aber nicht heißt, das sie schlecht ist. Ich fand die Orientation hilfreich, v.a. weil uns die beiden Alumni Marcus und Lutz sehr gut über alles was man zum Leben in Amerika braucht informiert haben. Außerdem wurde uns sehr engagiert bei der Wohnungssuche geholfen, wir wurden mit Autos in Eugene herumgefahren um Häuser und Apartments anzugucken. Allerdings war das ganze etwas ineffizient, weil niemand von unserem Leiterpersonal so richtig wusste, wo man eigentlich in Eugene als Student wohnen sollte und wo nicht und wo man also am besten nach „Housing“ sucht. Die paar wenigen Anzeigen im hiesigen Register Guard (Zeitung) waren nicht sehr hilfreich und die Angebote an den Pinboards der Uni in Eugene auch nicht, diese Angebote waren meist unverschämt teuer und zugleich schlechte und heruntergekommene Zimmer, die oft auch noch weit weg vom Campus lagen. Irgendjemand hat dann von uns von diversen Apartmentsiedlungen etwas gehört und die gibt es in älterer und etwas abgewohnter Version direkt bei der Uni (ein Zimmer in einem 4 Zimmer Apartment mit Küche und Bad [Quad] kostet so 300 Dollar im Monat) oder in neuerem, hervorragendem Zustand hinter dem Football Stadion (Autzen Stadium), also etwa 10 Fahrradminuten nördlich vom Campus am Nordufer des Willamette Rivers. Ich wohne mit drei deutschen Oregon Exchange Kollegen in einem Apartment beim Stadion, University Commons (90 Commons Dr., bei Kinsrow Ave. / Centannial Blvd.) heißt die Anlage, und bin sehr zufrieden damit. Wir zahlen 320 Dollar im Monat und haben 2 Bäder, eine große Küche (mit Herd/Ofen, Mikrowelle, Spülmaschine, Kühl-/Eisschrank, Küchenschränken), eine Waschküche (mit Waschmaschine und Trockner), ein gemeinsames Wohnzimmer und 4 schöne gemütliche helle Schlaf-/Arbeitszimmer (mit Einbauschrank, Bett und Schreibtisch). “Concluden” kann ich hier noch nicht so viel, da ja noch zwei Terms vor mir liegen, aber bis jetzt hat es sich gelohnt, hier zu sein und ich habe die richtige Stadt und die richtige Uni ausgewählt, was leider nicht alle im Oregon Programm sagen können, teilweise auf Grund schlechter eigener Information vorab, teilweise aber auch auf Grund falscher Beratung in Deutschland. |
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