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Statistik, 17.05.2012 203 Länder, 3062 Städte 376 Agenturen & Anbieter 5079 Angebote, 367 Erfahrungsberichte |
| Erfahrungsbericht von Michael B. | ||
| Hochschule: | North Carolina State University | |
| Stadt: | Raleigh | |
| Land: | USA | |
| Studiengang: | diverse | |
| Studienart: | Semester | |
| Vermittler/Organisation: | College-Contact.com | |
| Zeitraum: | August 1999 bis Juni 2000 | |
| Bewertungen: | ||
| Studieninhalte: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Studienbedingungen: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Leben: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Fun: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() (1.0) |
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| Kosten: | ![]() ![]() ![]() (3.0) |
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| Nutzen/Referenz: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Durchschnittsbewertung: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Bericht: |
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Die Uni gefiel mir insgesamt recht gut. Das Studium in den USA erschien mir weniger aufwendig als das in Deutschland, es ist bei weitem praxisbezogener und weniger theoretisch. Ich denke, ich habe in diesen zwei Semestern mehr über mögliche Berufstätigkeiten in meinem Studienfach erfahren, als in all der Zeit zuvor in Deutschland. Die Stadt Raleigh, (wenn auch „ ..the quiet provincial capital of North Carolina; dead, day and night...“, Zitat eines sehr bekannten Reiseführers) ist ein sehr guter Ausgangspunkt zu allen Plätzen entlang der Ostküste. Das Outdoor Department bietet mehrmals im Semester Wochenendausflüge, wie Kanu- oder Wildwasserfahren, Reiten, Wandern, etc. an, das ganze so für etwa $30. Diese Trips gehören für mich mit zu den besten Erlebnissen, sowohl was die Naturerfahrung betrifft, als auch das Kennenlernen neuer Leute. Eine sehr gute Möglichkeit, auf dem Campus Geld zu verdienen (denn nur hier kann man mit dem gültigen Studentenvisum arbeiten, und man sollte erst gar nicht darüber nachdenken, illegal außerhalb des Campus zu arbeiten...) besteht darin, als Undergraduate Tutor zu arbeiten. Dies setzt zunächst voraus, daß man den Kurs ECI210 belegt, (hier sollen grundlegende Kenntnisse über Unterrichten erlangt werden, eigentlich eine wahre Zeitverschwendung, verlangt aber keine Arbeit außerhalb des Unterrichts) während man gleichzeitig mit dem Unterrichten beginnen kann; hierbei gibt man zunächst an, welche Fächer man unterrichten möchte, und danach vereinbart man, nach eigener Zeiteinteilung, Termine mit Studenten. Im ersten Semester verdient man $7.50 pro Stunde, danach $8.50; mit einer der höchsten Verdienste für Campusjobs. Mein Aufenthalt in Alexander Hall, dem Wohnheim für internationale Studenten, war für mich die beste und wichtigste Erfahrung. Das Zusammenleben mit Leuten aus aller Welt und der Austausch mit ihnen, hat sehr dazu beigetragen, viele Dinge aus anderer Sicht zu sehen und zu relativieren, insbesondere wurde ich mir wohl über meine eigene „deutsche Kultur und Mentalität“ bewußter. Alexander Hall ist wohl auch der beste Ort, um Leute kennenzulernen, da die meisten der dortigen Studenten auch aus dem Ausland kommen und ebenfalls in der Situation sind, Kontakte zu finden. Durch meinen amerikanischen Zimmermitbewohner hatte ich auch die Möglichkeit etwas Einsicht in amerikanisches Familienleben zu bekommen, und Amerikaner außerhalb der Universität kennenzulernen. Abschließend kann ich nur sagen, daß diese beiden Semester (10 Monate) für mich wohl zu der besten Zeit meines Lebens zählen, die ich um keinen Preis würde missen wollen. Auch wenn das ganze als Studienaufenthalt gedacht war (und mir wurden auch zwei Teilblöcke anerkannt), so muß ich sagen, daß die persönlichen Erfahrungen außerhalb des Studiums für mich am wichtigsten waren, und mich wohl auch nachhaltig verändert haben. Ich kann solch einen Austausch allen nur weiter empfehlen... |
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