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Freiwilligenarbeit in Eldorado, Argentinien

Wer Gutes tun und anderen Menschen in Not helfen will, sollte sich gemeinnützige Freiwilligenarbeitsprojekte näher anschauen, welche als Bildungserlebnisse der besonderen Art beschrieben werden können. Bei der Freiwilligenarbeit kann man zwar kein Geld verdienen, macht aber eine Art mehrwöchiges oder mehrmonatiges Praktikum in sinnvollen Projekten meist in Ländern der Dritten Welt, fernab vom Massentourismus. Das unterscheidet Freiwilligenarbeit auch von Work and Travel-Programmen, die fast nur in westlichen Ländern angeboten werden. Die Tätigkeiten können ganz unterschiedlicher Natur sein, von der Arbeit als Lehrkraft in Indien über Brunnenbau in Afrika bis hin zu Nationalparkranger in Costa Rica oder auch einfach nur Kinderbetreuung – alles ist möglich. In Freiwilligendiensten muss man über 18 Jahre alt sein und selbstständig arbeiten können, denn es gibt manchmal wenig Feedback oder Anweisungen. Vielmehr muss man oft von sich aus sehen, wo Hilfe gebraucht wird und sich durchfragen. Bei einem Aufenthalt mit Freiwilligenarbeit arbeitet man häufig auch mit Einheimischen zusammen, wodurch man interessante Einblicke in völlig fremde Kulturen bekommt und nebenbei die Sprachkenntnisse perfektioniert. Bei der Freiwilligenarbeit lernt man oft andere Freiwillige kennen und hat meistens neben der Arbeit noch Zeit, das Land zu erkunden, beispielsweise mit Trekkingtouren, Ausflügen an Strände oder in umliegende Städte. Man sollte auch flexibel sein, was die Unterkünfte, das Essen und die sanitären Anlagen angeht, denn es herrschen in der Dritten Welt natürlich keine europäischen Zustände. Wenn man einen Aufenthalt über eine Agentur bucht, sind gewisse Sprachkenntnisse Mindestvoraussetzung und ein Sprachkurs ist teilweise fester Bestandteil des Freiwilligenaufenthaltes. Agenturen erheben in der Regel eine Platzierungsgebühr und sorgen vor Ort für die notwendige Organisation. Gerade bei Freiwilligenaufenthalten sollte man auf eine Agentur als Vermittler nicht verzichten.



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