Sprachreisen nach Bolivien
Bolivien bietet sich an, um Spanisch zu lernen. Zwar sind
etwa zwei Drittel der Bevölkerung Indianer, die ihre eigenen indigenen Sprachen
sprechen, aber in den Städten wird vor allem Spanisch gesprochen, die Sprache
der früheren Kolonialherren und eine der offiziellen Landessprachen. Aus dieser
Zeit kann man auch noch viele Bauten bewundern, zum Beispiel in Sucre im Süden
des Landes, wo gleichzeitig die meisten Sprachschulen liegen. Weitere Orte für
einen Sprachaufenthalt sind La Paz oder Santa Cruz de la Sierra. Das
bolivianische Klima ist wegen der gewaltigen Höhenunterschiede, die sich durch
die Bergzüge der Anden ergeben, sehr vielfältig und reicht von tropisch bis hin
zu kühl. Bolivien gehört zu den lateinamerikanischen Ländern südlich der USA,
wo jedes Jahr laut dem Fachverband Deutscher Sprachreise-Veranstalter etwa 3000
deutsche Sprachreisende einen Aufenthalt verbringen. Von allen Deutschen, die
Spanisch lernen möchten, gehen zwei Drittel nach Spanien und ein Drittel in ein
lateinamerikanisches Land. Im Durchschnitt belegen sie einen Kurs von zwei
Wochen Dauer, und die Unterrichts- und Lebenshaltungskosten sind gerade in Bolivien
für Europäer sehr niedrig.
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